Biographie

Der musikalische Weg des Tenors Angelo Pollak begann im Alter von sechs Jahren, als er in das Hochbegabtenförderungsprogramm an der Universität für Darstellen- de Kunst und Musik Wien mit den Instrumenten Klavier und Violoncello aufgenommen wurde. Nach dem Studium bei Alma Sauer, Wolfgang Herzer und Heinrich Schiff brachten ihm Aufritte im Wiener Konzerthaus und Musikverein, Film- und Hörfunkaufnahmen bei ARTE und ORF, sowie zahlreiche erste Preise bei Wettbewerben erste Erfolge ein.

Angelo Pollak studierte Gesang an der Universität für Darstellende Kunst und Musik Wien in der Klasse von Margit Klaushofer sowie Lied in der Klasse von Charles Spencer und absolvierte 2019 den Masterstudiengang mit Auszeichnung. Zudem besuchte er Meisterklassen u.a. bei Peter Schreier, Sir András Schiff, Robert Holl, Brigitte Fassbaender, Rudolf Jansen und Helmut Deutsch. Schon früh sammelte Angelo Pollak erste Opernerfahrung in der Kinderoper der Wiener Staatsoper, wo er in zwei Produktionen (Traumfresserchen, Aladdin) mitwirkte. Im Sommer 2013 debütierte Angelo Pollak bei den Salzburger Festspielen im Rahmen des Young Singers Projects (Akademie Meistersinger) unter der Leitung von Daniele Gatti. Im November 2014 gewann er gemeinsam mit seiner Schwester Fiona den 1. Preis des Festivals Vocallis in Vaals. Kurze Zeit später erhielten sie den 3. Preis beim Internationalen Lied-Duowettbewerb in Enschede und erreichten das Finale des Schumann Liedwettbewerbs in Zwickau.

Seit September 2016 ist er Ensemblemitglied am Theater Regensburg, wo er bisher u.a. als Tamino in Mozarts Zauberflöte, als Lyonel in Flotows Martha oder als Steuermann in Wagners Der Fliegender Holländer zu sehen war. In vergangenen Spielzeiten wirkte er u.a. in der Hauptrolle der medial vielbeachteten Uraufführung Die Banalität der Liebe von der israelischen Komponistin Ella Milch-Sheriff in der Regie von Itay Tiran am Theater Regensburg mit und arbeitete mit Regisseuren wie Brigitte Fassbaender, Stefan Herheim, Tatjana Gürbaca oder Hendrik Müller. In der Spielzeit 2018 war Angelo Pollak u.a. beim Fronhof- OpenAir Festival Augsburg als Tamino in einer konzertanten Zauberflöte zu hören und kurze Zeit später als Belmonte beim Klassik am Seefestival im Saarland. Im Dezember feierte er als Don Basilio und Don Curzio, sein Debüt mit dem Tokyo Symphony Orchestra unter Jonathan Nott.

Als gefragter Konzertsänger gab er in der  Vergangenheit Liederabende mit KS Robert Holl und Sir András Schiff und präsentierte u.a. im Wiener Stephansdom und der Wiener Augustinerkirche in zahlreichen Konzerten sein umfangreiches Repertoire. Darüber hinaus gab er sein Debüt im Theater an der Wien unter Bertrand de Billy in Strauss´ Capriccio sowie im Daegu Operahouse Korea als Tamino in der Zauberflöte. Er war außerdem in Haydns Schöpfung anlässlich des Festes zur Festpieleröffnung in Salzburg zu hören, debütierte im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins und konzertierte mit seiner Schwester am Klavier im Brucknerhaus Linz, im Tschaikowsky Konservatorium Moskau und beim Eilat- Musik-Festival in Israel.

Im Frühjahr 2019 gab er gemeinsam mit seiner Schwester sein Liederabenddebüt im Wiener Musikverein und debütierte in Zürich mit der Johannespassion unter Florian Helgath, dem La Scintilla und der Singakademie Zürich. Im Winter 2019 wird er in einer Produktion von Frederic Wake-Walker, als Nathanel in Lazarus von Franz Schubert unter Trevor Pinnock und der Kammerakademie Potsdam zu hören sein.

Auch 2020 wird ein weiteres spannendes Jahr für den lyrischen Tenor sein. Als erstmals freischaffender Künstler wird er neben verschiedenen Konzerten auch sein Debüt bei der Mozartwoche in Salzburg geben sondern und bei seiner ersten CD Produktion mitwirken. Es werden sämtliche Mozart Messen gemeinsam mit dem WDR Chor, dem Vokalensemble Kölner Dom, dem Knabenchor Kölner Dom und dem Kölner Kammerorchester vom Label Naxos aufgenommen. Im Zuge dessen wird es auch immer wieder Konzerte geben wie auch zb. nächstes Jahr in der Kölner Philharmonie.
Des weiteren wird es eine Zusammenarbeit mit den Salzburger Festspielen geben.

Angelo Pollak ist der erste klassische Musiker auf der deutschsprachigen 30 under 30 Forbeslist. 30 Under 30 ist eine Marke aus dem Hause Forbes. Seit 2012 werden jedes Jahr junge talentierte Menschen vorgestellt, die Großartiges leisten, gar Pioniere in ihrem Bereich sind: sei es Wirtschaft, Wissenschaft, Technik, Kunst oder Sport. In diesem Zusammenhang hält Pollak Vorträge bei den verschiedensten Festivals oder Summits, wie u.a. bei der “Womens Summit 2019” (Thema: Frauen in der Musikwelt) von Forbes oder der “Ammerseerenade” (Thema: Symbolkraft in Schuberts Liedern).

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